Die Philosophie und Weltanschauung von Anandajay und ‚The Light of Being‘

- Erwachen, Meditation und dienstbare Lebensweise -

Durch
Alle wesentlichen und positiven Veränderungen der Menschen und der Gesellschaft, die sie bilden, finden eher statt, wenn Menschen sich erstens bewusst werden von sich selbst, sowohl von ihren inneren Werten als auch von ihrem Verhalten (Erwachen), zweitens sich wieder trauen Zuneigung zu zeigen und diese mit ihren Tätigkeiten zu verbinden (dienstbare Lebensweise) und drittens sich die Zeit nehmen, nicht nur nach Außen gerichtet zu leben, sondern sich auch nach Innen zu öffnen, bis sie da ein Gefühl von innerem Frieden und Zärtlichkeit erfahren (Besinnung, Kontemplation, Meditation).
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Erwachen

Alle Momente des Erwachens, in denen man auf einmal wirklich in Kontakt ist, mit dem, was ist, sind beeindruckende und berührende Momente, denn sie befreien uns aus dem Bekannten. Erwachen ist die Transformation vom ‚über etwas Wachen‘ hin zum ‚eine Beziehung damit eingehen‘, vom Schlafen zum Wachwerden, vom Träumen zum Erfahren der Realität.

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Physisch ist der Unterschied deutlich, zwischen jemandem der schläft und jemandem der wach ist, aber spirituell gesehen ist es weniger deutlich, wann jemand schläft. Viel eher wird jemand, der spirituell erwacht ist, von denen, die in ihren Gewohnheiten schlafen, als Träumer angesehen. Jemand, der spirituell schläft, sucht in einer bestimmten Routine und Gewohnheit seine Ruhe und Sicherheit, und versucht so, unerwünschte Dinge auf Abstand zu halten.

Jemand, der damit jedoch unzufrieden ist, wünscht sich, wach zu werden für das, was sonst noch im Leben ist, und er verlangt nach mehr Lebendigkeit und mehr Inhalt, nach einem intensiveren Kontakt mit sich selbst und dem Leben.

Das Erwachen erkennst du daran, dass du mit deinen Gewohnheiten stoppst, dass du mehr über Dinge nachdenkst, und dass du interessiert bist, wie oder was du wirklich bist und was der Sinn des Lebens ist. Doch gleicht ein stärkeres psychologisches oder okkultes Interesse noch nicht einem spirituelles Erwachen, denn dabei geht es nicht um eine weitere Sicht oder Erfahrungswelt, sondern um einen echten Kontakt mit dem, was essentiell ist.

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Die Verbreiterung deines Horizonts bringt mehr psychologische und metaphysische Einsichten mit sich, aber diese Kenntnisse sind nicht das gleiche wie die wirkliche Begegnung mit dem Essentiellen in dir selbst. Erwachen ist eine ergreifende Veränderung in deiner Lebensweise, weil du aus der schlafenden Sicherheit offen wirst für die Schöpfung und für das Bewusstsein, dass du Teil davon bist.

Du wandelst dich vom unbewussten Konsumieren zum Fühlen, was eigentlich wahr ist. Erwachen befreit dein Bewusstsein und deine Erfahrungswelt von Verengungen und Identifikationen, und öffnet nicht nur deine Augen und dein Gefühl, sondern auch dein Herz, das in deinen Gewohnheiten unter den Decken der Gefühle schlief.

Erwachen gehört zu der Energie des ersten Chakras. Es ist die Energie, die Menschen, durch ihre Gewohnheiten und Überlebungsstrategien hin, bewusst werden lässt, dass sie ein beseeltes Wesen sind. Jemand, der erwacht, wird eigentlich erst dann geboren, kommt erst dann wirklich mit dem Licht des Lebens in Kontakt, und kann dann endlich seinen wahren Entwicklungsweg und Lebensweg beginnen.

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Jemand, der erwacht, wacht nicht mehr über seine Bedürfnisse und Gewohnheiten, sondern öffnet sich für die tieferen Werte seiner selbst und des Lebens, der beginnt an seinem Lebensweg zum Licht des Seins, wo die Seele wohnt. Jemand, der erwacht, ist sich seines Herzens, das nach Liebe und Eins-Sein verlangt, bewusst geworden und bricht aus diesem Verlangen heraus aus seinem Kokon der Gewohnheit, hin zur Essenz der Schöpfung, wovon er Teil ist. Jemand, der erwacht, erlebt seine erste Erleuchtung, betritt eine neue Welt, und ist wie ein entkeimendes Pflänzchen, das anfängt, zum Licht hin zu wachsen, ungeachtet dessen, was ihm entgegen kommen kann.

Vielleicht kann dir die Arbeit von ‚The Light of Being‘ Antworten und Eingänge zeigen, die dich ansprechen, weil du sie in deinem Herzen erkennst und sie dir immer wieder aufs Neue den Mut geben, mit dem noch unbekannten, aber so anziehenden ‚Licht des Seins‘ in Verbindung zu kommen.

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Konkret kann dieses Erwachen aktiviert werden durch die Teilnahme an allen ‚Light of Being‘-Kursen, die von initiierten Schülern gegeben werden. Auch das Erfahren der ‚Light of Being‘-Massage oder des ‚Light of Being‘-ChakraHealing kann zur tieferen Bewusstwerdung beitragen. Sowohl Teilnahme an den Satsangs als auch die individuellen Begegnungen mit Anandajay und das Lesen seiner Bücher werden das innere Bewusstwerden stark unterstützen.

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Dienstbare Lebensweise

Innerhalb der Spiritualität interessieren sich Menschen oft vor allem für andere Denkweisen und Philosophien. Aber das Begreifen von Sichtweisen ist nicht das Gleiche, wie sie in der lebendigen Beziehung mit allem um uns herum, spürend zu erfahren.

Obwohl die meisten Lebensphilosophien vom Leben handeln, sind es oft nur Überzeugungen, mit denen Menschen und Gruppen ihre Gedanken ordnen und womit sie mit anderen über ihre Richtigkeit diskutieren. Eine Lebensphilosophie sollte eigentlich bis in die Lebensweise durchwirken, anstatt dass eine Philosophie Lebensregeln vorschreibt, die als Basisstruktur gültig sein müssen.

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Innerhalb ‚The Light of Being‘ wird der Nachdruck nicht so sehr auf die Denkweise eines Menschen gelegt, sondern es geht darum, dass die persönliche Sichtweise in direkte Verbindung mit der tatsächlichen, hierdurch entstandenen Lebensqualität gebracht wird. Es ist ja diese tatsächliche, lebende Wahrheit, die wir an die Welt weitergeben, und in der unser Leben stattfindet.

Auf diese Weise erfahren wir, ob das, was wir denken, im aktuellen Leben auch wirklich so stattfindet. So werden wir uns der Gedanken bewusst, die in unserem Kopf wertvoll scheinen, aber in Wirklichkeit diesen Wert gar nicht weitertragen. Durch solche tatsächlichen, an der Wirklichkeit entlehnte Einsichten, befreien wir uns von unseren Illusionen, und nehmen wir endlich das tatsächliche Leben als Ausgangspunkt unserer spirituellen Entwicklung an.

Spiritualität geht darüber, wie du lebst, und was die Qualität deines Lebens ist. Spiritualität geht über den Wert jeder Begegnung, denn das Leben lädt uns ständig ein, mit dem, was wir begegnen und für das wir offen sind, eine Verbindung einzugehen.

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Abhängig von deiner Lebensweise erhält das Leben, das du erfährst, einen bestimmten Inhalt. Einen Inhalt, den es nicht erhält, wenn du nur in deinen Gedanken dafür offen bist. Denn Honig schlecken ist etwas ganz Anderes, als das Wissen, dass Honig einen besonderen, süßen Geschmack haben soll.

Ist deine Lebensweise aus dem Ego heraus auf das orientiert, was du willst, dann ist der Inhalt, den du dadurch in deiner Lebensqualität erfahren wirst, von einer Mischung aus Hoffnung und Frustration durchflochten. Wenn deine Lebensweise devot ist, das heißt, aus dem Kopf hinabgestiegen, und in respektvollem Umgang mit der Schöpfung, dann wird der Inhalt, den du durch deine Empfänglichkeit erfährst, mit einem sensitiven, liebevollen und spirituellen Wert durchflochten sein.

Deine Lebensweise richtet sich nach dem, wie du handelst, statt wie du denkst, und ist verbunden mit der Energie des dritten Chakras, dem Handeln. Aus der Energie des dritten Chakras kann dein Handeln auch aus deinem Bedürfnis nach Macht stattfinden, oder aber aus Dienstbarkeit, an etwas Hinwendung und Kraft geben.

Decoratie

Dienstbarkeit fragt dich, aus deiner Denkweise hinabzusteigen zur erfahrbaren Wirklichkeit, und damit spürbar eine Beziehung einzugehen. Dienstbarkeit fragt dich, hingebungsvoll mit dieser Wirklichkeit umzugehen, sodass du aus deinen Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten hinabsteigest. Dienstbarkeit fragt dich, respektvoll mit dieser Wirklichkeit umzugehen, sodass du aus deinem lösungsgerichteten und zielgerichteten Handeln hinabsteigest. Dienstbarkeit lässt dich aus Affektivität und Liebe handeln, für das, was erfahrbar und tatsächlich im Jetzt stattfindet. Dienstbarkeit macht deine Lebensweise beziehungsreich und nützlich, sodass eine tiefe Weisheit und Empfindsamkeit, statt dem auf Macht orientierten Ego, dein Handeln mehr und mehr bestimmen dürfen.

Das, was ‚The Light of Being‘ dir in diesem Zusammenhang anreicht, möchte dich in deinem Wunsch nach einem spirituelleren Leben begleiten bei der Umwandlung deines Handelns vom zielgerichteten Willen zu einem Handeln das devot mit allem umgeht, aus Respekt und Liebe für die Schöpfung, wovon du selbst Teil bist.

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Respekt vor dem Leben und der Schöpfung kann nur aus einem emotionalen, offenen Erleben der Welt und dir selbst entstehen.Alle Arbeit von ‚The Light of Being‘ unterstützt Menschen, in ihrer Beziehung mit dem Leben offener zu werden, und das wirkt sich auf die Lebensweise aus.

In diesem Zusammenhang werden individuelle Begleitungswochen und individuelle Retreats (Einkehrwochen) angeboten und du kannst dich mit einem ‚Light of Being-Angel‘ verbinden für die tägliche, individuelle Begleitung während minimal zehn Wochen.

Um mit Dienstbarkeit vertrauter zu werden kann man an den Zusammenkünften mit ‚Light of Being‘-Gebeten und -Mantren teilnehmen, oder sich diese zuhause anhören und mitmachen. In alle Kursen, die von Anandajay’s Schülern gegeben werden, spielt dieses Thema natürlich eine Rolle, aber in der individuellen Begleitung durch einen ‚LightAngel‘, (tägliche Begleitung beim Finden von deiner wahren Lebensbestimmung) ist Dienstbarkeit (Devotion) sehr deutlich zu erfahren.

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Lebensweise ist die Weise, auf die du lebst, ist die Weisheit, aus der du lebst, ist die Wahrheit, aus der du lebst, ist der erfahrbare Wert, aus dem du lebst. In ‚The Light of Being‘ wird dieser Wert unter anderem das Innere, die Seele, das Herz oder das Wesentliche genannt.

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Meditation, Besinnung und Kontemplation

In der Meditation Besinnung oder Kontemplation kommt laut Anandajay das Licht des Seins zum Leben in Form von einer Umarmung durch das Wahre, er nennt dies - The Touch of Being -.

Das -Sein-, mit welchem man durch Besinnung in Verbindung kommt, ist in jedem Menschen vorbehaltlos anwesend und ist erfahrbar, wenn du dich für das, was ist, öffnest. Wenn du in diese Empfänglichkeit einlässt, was wirklich da ist, kommt das ich-bezogene Wollen zur Ruhe. Dann entsteht Raum für ein anderes Erleben, für ein anderes Bewusstsein, für das ‚magische‘ Andere.

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In dieser Offenheit entstehen mühelos Einsichten aus denen wesentliche Veränderungen von selbst hervorgehen. Meditation, Besinnung und Kontemplation sind dazu da, die Verbindung mit deinem Wesen zu fühlen und zu erfahren, zu nähren und zu feiern.

Die ganze Schöpfung entsteht aus dem selben Lebensbrunnen und ihre Energie ist in und hinter allem anwesend. Wenn du dich für diesen spirituellen Brunnen öffnest wird das -Sein-, der universelle Mutterschoß aller Existenz, zugänglich. Dieses -Sein- ist nicht an Bedingungen gebunden, sondern ist ein universelles Geburtsrecht. Alle Meditation (Lat. ‚meditari‘: sich besinnen) oder Kontemplation entspringt von selbst aus Respekt vor dem was -ist-.

Du bist dabei der Mittelpunkt, denn ohne dich ist kein Erfahren möglich. Meditation ist dann auch die Einladung alles was du bist Dasein zu lassen. Wenn alles sein darf, entsteht von selbst Frieden. Dann gibt es keinen Streit der Polarität. Diese Gewaltlosigkeit ergibt eine Freiheit und eine Weite, in welcher die Essenz wie eine aufgehende Sonne von selbst zum Vorschein kommt. Wenn du öfter in innerem Frieden verweilst, stellt sich die Frage, ob das Wesentliche dich beeinflussen darf.

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Bist du bereit, deine Ausrichtung auf das -Ich- loszulassen und dich durch das Licht des ‚magisch anderen‘ führen zu lassen? Du erfährst dann, dass Meditation, Besinnung oder Kontemplation keine Übungen sein können, in der du dich auf Details richtest, denn dadurch verlierst du die Ganzheit die du bist. Durch diese Einsicht fällt die Anspannung des Willens weg. Dann darf alles wieder -sein-, und deine Essenz ist wieder erfahrbar (Lat. ‚mederi‘: heilen).

Wenn du in diesen Prozess der Besinnung Einsicht erhalten hast und dein Vertrauen in das Wesentliche zugenommen hat, entsteht ein offenes Bewusstsein. Meditation, Besinnung oder Kontemplation (Lat. ‚com‘: zusammen kommen, Lat. ‚templum‘: heiliger Raum) sind die Einladung, aus dieser Offenheit heraus Kontakt aufzunehmen mit dem -Sein- als spirituellem Grund deiner Existenz.

Meditation ist dann deine respektvolle Ode an dich selbst und an die ganze Schöpfung. Liebevoll, hier und jetzt. Durch Meditation kommst du, indem du loslässt, was du nicht bist, wieder in die Mitte (Lat. ‚medius‘: Mitte) dessen, was in jedem anwesend ist (Lat. ‚modus‘: bescheiden).

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Frieden schließen mit dem was ist und mit dem, was du erfährst, ist immer wieder Ausgangspunkt. Denn nur aus diesem Frieden heraus kann wirklich losgelassen werden. Alles was du erfährst, erfährst du, weil du Mensch bist und in einem Körper wohnst. Dein Körper ist der Garten deines Erfahrens und fungiert in Meditation, Besinnung und Kenpemplation als Tor zum Wesentlichen.

In seinen Zusammenkünften begleitet Anandajay seine Einsichten immer mit Meditation. Er nimmt dich so an seiner Hand mit in die Tiefe deines Bewusstseins und bringt dich mit deiner Essenz zusammen (Kon-templation). Die Schüler van Anandajay bieten individuelle Meditation als eine konkrete ‚Übung‘ an und in Gruppenkursen wird meditative Entspannung, meistens in Kombination mit Atemübungen, angeboten. Auch der ‚Light of Being‘-Yoga und die SacredDances sind ‚meditativ‘ und laden wie von selbst zur Besinnung und Kontemplation ein.